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    Bericht zur Jahreshauptversammlung

    Es war – das hoffen wohl alle Vereinsmitglieder – die letzte Hauptversammlung des Harmonika-Vereins Holzgerlingen, die unter dem Zeichen der Corona-Pandemie stand. Zwar sind die Einschränkungen inzwischen schon beinahe in Vergessenheit geraten, doch mussten sie aufs Tableau gebracht werden. War es doch die Hauptversammlung für das Jahr 2021.

    Corona
    Und das begann für den HVH so richtig eigentlich erst im Juni, als der Probenbetrieb wieder aufgenommen werden durfte. Zuvor gab es „viel Hickhack“ mit den Verordnungen, wie der Vorsitzende Matthias Schlenker in seinem Bericht einräumte. Aber auch vereinzelte Aktionen, wie den vereinseigenen Impfterminservice, bei dem ein Team aus Mitgliedern für rund 40 Leute die damals knappen Termine sicherte, ein Himmelfahrtsgrillen oder ein Treffen mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz, um sich mit ihm über die Sorgen der Vereine auszutauschen.
    Insgesamt, meinte Schlenker stolz, habe er das Gefühl, dass der HVH gestärkt aus der Krise hervorgegangen sei. Weder war ein außergewöhnlicher Mitgliederschwund zu verzeichnen, noch habe sich die Stimmung innerhalb des Vereins verschlechtert. Ganz im Gegenteil. „Alle haben an einem Strang gezogen“, sagte er.  Dafür dankte er allen Anwesenden.

    Jugend
    Ein großes Lob gab es auch für die Jugendvertreterinnen Alessandra und Franziska Göller, die zwar nicht anwesend waren, ihren Bericht aber von Uwe Schmeckenbecher – sozusagen als Jugendvertretung-Vertretung – vorlesen ließen. Die beiden jungen Frauen hatten dem Vereinsnachwuchs auch während der Durststrecke immer wieder durch kleine Präsente (zu Ostern und Weihnachten) oder gar durch einen gemeinsamen Laternenlauf große Freude bereitet.

    Finanzen
    Aktuell hat der HVH 196 Mitglieder, zum Jahresende 2021 waren es noch 204. Wenngleich die Mitgliederzahlen leicht zurückgehen, steigt davon die Zahl der Aktiven und der Jugendlichen, wie Schatzmeister Peter Göller anhand einer Präsentation erläuterte. Finanziell ist der Verein ganz ordentlich durch die Krise gekommen, könnte man sagen. Unterm Strich stand 2021 ein Plus von rund 5400 Euro. „Aber“, gab Göller zu bedenken: „So ganz ohne ist das nicht.“ Denn vermutlich steht noch eine Nachzahlung in Höhe von 1500 Euro an die Künstlersozialkasse (KSK) an. Diese hatte, so erklärte es der stellvertretende Vorsitzende Eric Heininger, den jahrelang bestehenden Vertrag mit dem Deutschen Harmonika-Verband (DHV) gekündigt. Darum könnten auch in den Folgejahren massive Folgekosten fällig werden – bis zu 2300 Euro, so die Prognose. Für einen Verein eine starkes Stück. Man hoffe, dass sich das, möglicherweise durch einen neuen Vertrag, irgendwie abwenden lässt.

    Vorstand
    Im Vorstand gab es bei der Hauptversammlung zwei Wechsel. Tina Frasch zeichnete bisher für das Inventar sowie die Versicherungen verantwortlich, wollte dieses Amt aber nicht länger ausführen. Raimund Howoritsch wird dies – zumindest zur Probe – übernehmen. Er wolle es sich erstmal anschauen, betonte er bei der Versammlung. Für Heidi Trollmann-Häberle, die bisher das Eventteam leitete, wurde keine Nachfolge gefunden. Ansonsten wurde das Gremium einstimmig wiedergewählt.



    Ehrungen:
    Ehrungen des Deutschen Harmonika-Verbandes (DHV), überreicht von Ernst Fuchs, Bezirksvorsitzender Würm-Nagold:
    20 Jahre musikalisches Engagement: Stephanie Göller, Jakob Wuchner
    40 Jahre: Ute Weiß-Puglisi
    50 Jahre: Tina Frasch
    10 Jahre Dirigentin: Danica Guhl

    Ehrungen des HVH:
    25 Jahre: Jürgen Neugebauer, Kathrin Bauer
    40 Jahre: Andreas Blessing, Gerda Gauß, Ute Weiß-Puglisi
    50 Jahre: Helmut Haas, Sibylle Jürges, Rainer Maurer, Hartmut Maurer, Robert Schmid

     

    Musikgarten und Früherziehung

    Bei den neuen Musikgarten- und Früherziehungskursen beim HVH können Sie wunderbare Dinge miteinander verbinden: Dem eigenen Kind den Einstieg in die Welt der Musik ermöglichen und gleichzeitig die Bindung zueinander stärken. Start ist nach den Sommerferien ab 12.. September.

    Warum Musikalische Früherziehung?
    Die Liste der Gründe, warum es toll ist, wenn Kinder ein Musikinstrument lernen, ist lang: Bessere Schulnoten, ein größeres Selbstbewusstsein und ein kreatives Köpfchen sind nur eine kleine Auswahl der positiven Effekte. Um die besten Voraussetzungen für das Erlernen eines Instruments zu schaffen, gibt es die musikalische Früherziehung des Harmonika-Vereins Holzgerlingen. Ein Großteil der Spieler des Vereins, die übrigens am 17. Juli beim Stadtfest wieder auf der Bühne sitzen werden, hat einst dort ihre ersten musikalischen Schritte getan.

    Wie laufen die Kurse ab?
    Die Musikgartenkurse sind speziell auf die Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern zugeschnitten. Mit Liedern, Fingerspielen, Sprechversen und Tänzen können die Kleinen lernen, Musik im wörtlichsten Sinne zu begreifen. Spiele in der Gruppe stärken das Gemeinschaftsgefühl sowie das Selbstbewusstsein der Kinder. Auch mit ersten Instrumenten wie Rasseln oder Trommeln kommen sie in Kontakt. Bei den Größeren kommen Melodicas zum Einsatz.

    Ein kleines Päckchen voller Musik...
    Damit es hierbei immer hygienisch zugeht ist es notwendig, dass jedes Kind sein eigenes Instrumentenpaket erhält. Dieses wird von den Eltern bei der jeweiligen Kursleiterin bestellt. Auch wenn hierfür ein kleiner Aufpreis fällig wird, ist das kein Grund zu Verzagen: Schließlich lässt es sich mit so einem Paket doch wunderbar zu Hause musizieren, oder?

    Wann und wo?
    Das finden Sieam besten im Bereich "Musikalische Früherziehung" über das Menü oder den  Button unten auf dieser Seite.

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